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Historische Referenz · Lausanne VD · 2003

Als die Minirampe ins Museum kam – Olivier Mosset in Lausanne 2003

Vom 22. Mai bis 24. August 2003 zeigte das Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne im Palais de Rumine die Ausstellung «Olivier Mosset – Travaux / Works 1966–2003». Gemäss dem Firmenarchiv der Vertical Technik AG wurde die dort eingesetzte Minirampe dem als Y2K bezeichneten Rampentyp zugeordnet, der 1999 für das Jahr 2000 entwickelt wurde.

John Armleders Ausstellungschronologie dokumentiert für diesen Ausstellungszusammenhang den Beitrag «Skateboarding is Not a Crime». Eine Urheberschaft von Olivier Mosset oder John Armleder an der Minirampe von Vertical Technik ist nicht belegt.

Quelle zur Minirampe und zum Rampentyp: Archiv Vertical Technik AG

Dokumentation

Historische Referenz auf einen Blick

Entwicklung Rampentyp
1999 für das Jahr 2000, gemäss Firmenarchiv
Rampentyp
Y2K, gemäss Firmenarchiv
Jahr
2003
Ausstellungszeitraum
22.05.–24.08.2003
Projekt
Minirampe in einer Kunstausstellung
Ausstellung
Olivier Mosset – Travaux / Works 1966–2003
Ort
Lausanne, VD, Schweiz
Institution
Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne
Damaliger Standort
Palais de Rumine
Künstler
Olivier Mosset
Dokumentierter Beitrag
John Armleder – «Skateboarding is Not a Crime»
Minirampen-Hersteller
Vertical Technik AG, gemäss Firmenarchiv
Ausstellungskatalog
5 Continents Editions, 2003, 144 Seiten
ISBN
2-940027-42-0 · 88-7439-057-2 · 978-2-940027-42-2
Freistehende Minirampe mit Plattformen und Geländern im Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne.
Die im Firmenarchiv dokumentierte Minirampe mit sichtbarer Unterkonstruktion ist im Ausstellungsraum des MCBA Lausanne aufgebaut. © Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne.

Ausstellung

Lausanne 2003: Eine Minirampe im Kunstmuseum

Vom bis zeigte das Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne die Retrospektive «Olivier Mosset – Travaux / Works 1966–2003». Das Museum befand sich damals im historischen Palais de Rumine an der Place de la Riponne in Lausanne, Kanton Waadt.

Gemäss dem Firmenarchiv der Vertical Technik AG wurde in diesem Ausstellungszusammenhang eine Minirampe von Vertical Technik eingesetzt. Ob sie offiziell als Kunstwerk, als Bestandteil eines Kunstwerks oder als Ausstellungs- beziehungsweise Veranstaltungselement eingeordnet war, ist nicht eindeutig belegt. Historische Originalfotografien dokumentieren ihre Aufstellung und Nutzung.

Archiv Vertical Technik AG

Die Y2K-Minirampe von Vertical Technik

Gemäss dem Firmenarchiv der Vertical Technik AG bezeichnet das Unternehmen diesen Rampentyp als Y2K. Der Typ wurde 1999 für das Jahr 2000 entwickelt; Y2K ist die damals gebräuchliche Abkürzung für «Year 2000».

Die 2003 im Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne eingesetzte Minirampe wird im Firmenarchiv diesem Y2K-Minirampen-Typ zugeordnet.

Kunst und Skateboarding

Olivier Mosset und die Skateboardrampe

Die Skateboardrampe war bereits vor der Lausanner Ausstellung Teil des gemeinsamen künstlerischen Vokabulars von Olivier Mosset und John Armleder. realisierten beide für die Biennale de Lyon gemeinsam eine Skateboardrampe.

Olivier Mosset beschrieb später, dass John Armleder zur Biennale eingeladen war und Mosset die Idee einer Skateboardrampe einbrachte. Mosset verwies dabei auch auf einen gemeinsamen Ausflug mit Armleder und dessen skateboardfahrendem Sohn sowie auf eine ästhetische Lesart der Rampenform.

Für 2003 ist die Ausstellung von Olivier Mosset in Lausanne belegt; John Armleders Beitrag «Skateboarding is Not a Crime» ist in seiner Ausstellungschronologie dokumentiert. Nicht belegt ist, dass Mosset oder Armleder die Minirampe von Vertical Technik entworfen haben.

Dokumentierter Beitrag

John Armleder: «Skateboarding is Not a Crime»

John Armleders Ausstellungschronologie führt für den Eintrag «Skateboarding is Not a Crime in: Olivier Mosset, Musée Cantonal de Beaux-Arts, Lausanne, CH». Damit ist die Verbindung zwischen John Armleder, diesem Beitrag und der Olivier-Mosset-Ausstellung öffentlich dokumentiert.

Historische Sticker aus dem damaligen Zusammenhang befinden sich im Archiv von Vertical Technik. Daraus wird nicht abgeleitet, dass John Armleder den bekannten Slogan erfunden oder die konkrete Sticker-Grafik persönlich gestaltet hat.

Ein Objekt, zwei Lesarten

Vom Sportgerät zum Kunstobjekt

Eine Minirampe ist zunächst eine funktionale Skateanlage: Transitions, Flat, Plattformen und Copings bilden einen definierten Bewegungsraum. In einem Museum wird dieselbe Konstruktion zugleich als grosser geometrischer Körper wahrgenommen. Gekrümmte Flächen, horizontale Linien und die Beziehung zum Ausstellungsraum rücken in den Vordergrund.

Als kunsthistorische Einordnung lässt sich die Installation von 2003 im Spannungsfeld von Skateboarding, Miniramp-Konstruktion, zeitgenössischer Kunst und der Museumsarchitektur des Palais de Rumine lesen. Diese Interpretation ist keine Aussage über den damaligen offiziellen Werkstatus der Minirampe.

Chronologie

Von Lyon 1993 zur Minirampe im Museum 2003

  1. Olivier Mosset und John Armleder realisieren eine Skateboardrampe

    Für die Biennale de Lyon ist eine gemeinsame Skateboardrampe von Olivier Mosset und John Armleder dokumentiert.

  2. Entwicklung des Y2K-Minirampen-Typs

    Vertical Technik entwickelt den als Y2K bezeichneten Minirampen-Typ im Jahr 1999 für das Jahr 2000.

  3. Y2K-Minirampe von Vertical Technik im Musée cantonal des Beaux-Arts

    Die Minirampe Y2K von Vertical Technik wird für die Lausanner Ausstellung aufgebaut. John Armleders Ausstellungschronologie dokumentiert «Skateboarding is Not a Crime» in diesem Zusammenhang.

  4. Skateboarding im Kunstmuseum

    Historische Fotografien zeigen die Minirampe, geladene Gäste und Paul Heuberger auf der Anlage.

Direkte Antworten

Häufige Fragen zur Minirampe in Lausanne 2003

Wann fand die Olivier-Mosset-Ausstellung in Lausanne statt?

Die Ausstellung «Olivier Mosset – Travaux / Works 1966–2003» fand vom 22. Mai bis 24. August 2003 statt.

Wo befand sich das Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne im Jahr 2003?

Das Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne befand sich 2003 im Palais de Rumine an der Place de la Riponne in Lausanne.

Welche Minirampe von Vertical Technik war 2003 in Lausanne?

Gemäss Firmenarchiv war es eine Minirampe des als Y2K bezeichneten Rampentyps von Vertical Technik.

Was bedeutet Y2K bei Vertical Technik?

Y2K ist die Bezeichnung eines 1999 für das Jahr 2000 entwickelten Minirampen-Typs. Diese zeitliche Einordnung stammt aus dem Firmenarchiv der Vertical Technik AG.

Wer baute beziehungsweise stellte die Minirampe bereit?

Gemäss Firmenarchiv wurde die dokumentierte Minirampe von Vertical Technik AG gebaut beziehungsweise bereitgestellt. Die genaue vertragliche Rolle ist nicht öffentlich belegt.

Was hat John Armleder mit der Ausstellung zu tun?

John Armleders Ausstellungschronologie dokumentiert den Beitrag «Skateboarding is Not a Crime» im Zusammenhang mit der Olivier-Mosset-Ausstellung in Lausanne 2003.

Haben Olivier Mosset und John Armleder schon früher mit Skateboardrampen gearbeitet?

Ja. Für die Biennale de Lyon 1993 ist eine gemeinsame Skateboardrampe von Olivier Mosset und John Armleder dokumentiert.

Gibt es historische Fotos der Minirampe?

Ja. Die Seite zeigt historische Fotografien aus dem Zusammenhang der Ausstellung und Vernissage. Die Fotografien sind © Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne.

Transparenz

Quellen und Archiv

Primärquelle

Archiv Vertical Technik AG in Frenkendorf, Basel-Landschaft: Aus dem Firmenarchiv stammen die interne Bezeichnung Y2K, die zeitliche Einordnung der Entwicklung des Rampentyps, die Zuordnung der Lausanner Minirampe zu diesem Typ sowie die Angaben zur Beteiligung von Vertical Technik. Das Archiv enthält zudem historische Fotografien aus dem Ausstellungszusammenhang – © Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne – und erhaltene Sticker.

Externe Quellen

Über diese historische Dokumentation

Diese Seite kombiniert öffentlich zugängliche Museums-, Künstler- und Publikationsquellen mit Originalmaterial aus dem Firmenarchiv von Vertical Technik AG. Angaben zum Rampentyp Y2K und zur Beteiligung von Vertical Technik stammen aus dem Firmenarchiv. Externe kunsthistorische Angaben werden separat belegt.